25.11. Internationaler Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“

"Frei Leben - ohne Gewalt"…um 5 vor 12 werden in Augsburg vor dem Maximilianmuseum die blauen Fahnen mit dem Logo „Frei leben – ohne Gewalt“ gehisst. Danach geht es mit Sambamania zum Königsplatz und es wird gemeinsam getanzt zu „Break the Chain“. Wir laden Sie ganz herzlich dazu ein.

Fahnen vor dem Rathaus, dem Stadttheater und der Citygalerie

2016 wehen vom 22. bis zum 27. November über 20 blaue Fahnen vor dem Augsburger Rathaus, dem Stadttheater, der Universität, vor Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden. Auf Deutsch, Türkisch, Spanisch, Französisch und Englisch machen sie allen Frauen Mut auf ein freies Leben ohne Gewalt. Zum dritten Mal wehen auch vor der Citygalerie auf dem Willi-Brand-Platz fünf Spezialanfertigungen der blauen Fahnen im XXL-Format.

Unter dem Motto: „Nein heißt NEIN“ nein_heisst_nein_vorderseitefindet in Augsburg der diesjährige Internationale Tag statt.

Aktionsbündnis Internationaler Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“:

AAF-Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen, Cityseelsorge Moritzpunkt, Frauenforum in der Diözese Augsburg, Frauenhaus Augsburg, Frauenseelsorge, Gleichstellungsstelle der Stadt Augsburg, KDFB-Katholischer Deutscher Frauenbund, Kriminalpräventiver Rat Augsburg, SOLWODI Bayern e.V., TERRE DES FEMMES Augsburg, via – Wege aus der Gewalt, Wildwasser Augsburg, Weisser Ring.

2016-nein-heisst-nein-foto-terre-des-femmes

 

 

 

 

 

Alle Veranstaltungen dazu finden Sie hier… und im Kalender.

 

Im Rahmen der Lokalen Agenda 21 – für ein zukunftsfähiges Augsburg.

 

 

 

 

 

Posted in Allgemein

2017 KDFB Augsburger Frauen-Filmreihe geht weiter

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) bietet Ihnen monatlich bis Juli 2017 Filme zu aktuellen gesellschaftlichen, frauenpolitischen und/ oder interreligiösen Themen. Ganz besonders freuen wir uns bei dieser Frauenfilmreihe immer wieder besondere Akzente zu setzen, indem wir RegisseurInnen, SchauspielerInnen oder ExpertInnen zu den jeweiligen Themen als Gäste begrüßen werden. Im Anschluss and die Filmvorführung können Sie den Abend im Orangenen Saal des Kaffeehauses ausklingen lassen.

filmreihe-flyer-2016_2017

 

Posted in Allgemein

Was wollen Augsburger Frauen

Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen (AAF) übergibt OB Dr. Kurt Gribl die Ergebnisse einer Umfrage unter Augsburgerinnen

15_11_20_Was wollen Augsburger Frauen

v. l. Astrid Schwade, Angela Steinecker, OB Dr. Kurt Gribl, Astrid Gabler, Barbara Emrich (Foto: Stadt Augsburg)

Augsburger Frauen wünschen sich mehr bezahlbaren Wohnraum (63 Prozent), mehr Radwege (53 Prozent) und eine Politik für und mit Frauen (43 Prozent). Das war das Ergebnis einer nicht-repräsentativen Umfrage, die die Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen (AAF) mit einer Postkartenaktion beim Empfang des Oberbürgermeisters zum Internationalen Frauentag 2015 gestartet hatte. Die Auswertung der AAF-Umfrage übergaben die drei Sprecherinnen Angela Steinecker, Astrid Schwade und Astrid Gabler gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Augsburg,
Barbara Emrich, an Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl.

Über das Ergebnis, dass 81 Prozent der Frauen gerne, gut die Hälfte sogar sehr gerne, in Augsburg leben, freute sich Augsburgs Oberbürgermeister. „Ich freue mich, dass so viele Frauen gerne in Augsburg leben. Wir arbeiten aber daran, dass es noch deutlich mehr werden“, so Gribl. Befragt nach ihren Wünschen, äußerten in der Umfrage 31 Prozent der Augsburgerinnen den Wunsch, mehr Angebote und Hilfen für Familien, Behinderte und alte Menschen zu erhalten.

29 Prozent wünschten sich mehr Frauen im Stadtrat und in der Politik, mehr thematische und mehrsprachige Angebote für Frauen sowie mehr Teilzeitstellen für Frauen. Und 20 Prozent der Augsburgerinnen traten für das Anliegen ein, den Freizeitwert der Innenstadt mit mehr Sitzgelegenheiten, mit mehr Veranstaltungen und Festen sowie mit mehr Lokalen und Geschäften zu steigern.

„Wir als Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Frauen erleben derzeit eine große Geschlossenheit der unterschiedlichen Frauenverbände in unserer Stadt, die Anliegen der Frauen voranzubringen. Beispielsweise für Alleinerziehende und Familien mit mehreren Kindern und niedrigem Einkommen ist es immer schwieriger bezahlbaren Wohnraum zu finden. Uns ist wichtig, dass bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird“, erklärten die drei AAF-Sprecherinnen. Die Gleichstellungsbeauftragten Barbara Emrich der Stadt Augsburg ergänzte: „Die AAF, mit ihren Mitgliedsverbänden, setzt sich darüber hinaus intensiv dafür ein, dass die Belange von Frauen auch bei Beteiligungsprozessen integriert wird.“

Posted in Allgemein

Postkartenaktion „ Was Frauen von Augsburg wollen“

Wie geht es Frauen in Augsburg? Was wünschen sie sich von ihrer Stadt, was vermissen Sie und was könnte besser gemacht werden? Nutzen Frauen eine Stadt anders als Männer? Diese Fragen stehen im Fokus einer Postkatenumfrage, die die Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen (AAF) anlässlich des Internationalen Frauentages bis Ende April 2015 durchführt.

„ Wir wollen die Ergebnisse und Anregungen Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und der Gleichstellungsstelle vorstellen. Ich bin optimistisch, dass sich langfristig einige Ideen realisieren lassen“, sagt Angela Steinecker, Sprecherin der AAF. Aus den 16 Schwerpunkten sollen die Befragten fünf Aspekte wählen, die ihnen am wichtigsten sind. Braucht ein lebenswertes, frauenfreundliches Augsburg mehr Radwege oder steht bezahlbares Wohnen ganz oben auf der Wunschliste. Sind mehr Kinderspielplätze oder Ruhezonen wichtig oder besteht eher Interesse an frauenfreundlicher Wirtschaftsförderung? Am Ende der Befragung haben die Frauen drei Wünsche frei.

Bitte beteiligen Sie sich!

Postkarte Seite 1 Postkarte Seite 2

Die Postkarten können bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Augsburg abgeholt werden und bis zum 30. April dort ausgefüllt abgegeben werden: Maximilianstraße 3, 4. OG.                                          Mo – Fr: 8 – 12 Uhr und Do: 15 – 17 Uhr oder nach Rückfrage unter Tel. 0821 324 2138

Posted in Allgemein

50 Jahre DHB Netzwerk Haushalt

50-jahre-dhbMit einem Tag der offenen Tür feierte der DHB sein fünzigjähriges Bestehen. Herta Frank, eine zielstrebige, tatkräftige Frau, war von 1954 an im Ortsverband Augsburg aktiv. Sie war der Überzeugung, dass sich jede Frau auf ihre Tätigkeit als Hausfrau und Mutter vorbereiten sollte. Noch heute gibt der Hausfrauenbund Kenntnisse über eine geordnete Daseinsvorsorge weiter und bewahrt häusliche Kultur und Lebensart.

Ein paar Meilensteine:

  • Ab 1961 bot der Verein in Augsburg Hauswirtschaftmeisterin-Lehrgänge an.
  • 1963 bezog er die Räume – eine ehemalige Berufsschule – in der Zeugstraße.
  • Zwischen 1981 und 1997 bestand eine Zusammenarbeit mit der Angestellten-Akademie. Jugendliche aus der Türkei und anderen Ländern, die im Rahmen einer Familienzusammenführung nach Deutschland kamen, sollten auf eine Berufstätigkeit – hier Hotel- und Gaststättenberufe – vorbereitet werden.
  • Von 2009 an bildete der Haufrauenbund Fachhauswirtschafterin, die Pflegekräfte entlasten sollten, aus.
  • Zwischen 1980 und 2008 waren mehrere Gruppen aus der Augsburger Partnerstadt Bourges zu Gast im Haus der Hauswirtschaft.
Posted in Familie, Netzwerk

mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs

lg-mamazoneDer Verein ist mit rund 1800 Mitgliedern und einem wissenschaftlichen Beirat aus 28 Brustkrebsexpert*innen mit internationalem Ruf die größte und aktivste Brustkrebs-Patientinnen-Initiative in Deutschland. Der gemeinnützige Verein mamazone wurde 1999 von der Brustkrebspatientin und Journalistin Ursula Goldmann-Posch in Augsburg ins Leben gerufen. Ihre Vision: An Brustkrebs erkrankte Frauen, Ärztinnen und Wissenschaftler sollen sich mit dem Ziel zusammenschließen, gemeinsam die Lebens- und Überlebensperspektive von Frauen mit Brustkrebs entscheidend zu verbessern.

mamazone ist ein Patchwork-Name aus drei Wörtern:

  • Die Amazonen im alten Griechenland waren ein Frauenvolk, das mit Mut und Todesverachtung gegen seinen Feind gekämpft hat. Auch Frauen mit Brustkrebs kämpfen gegen einen mächtigen Feind. Die mamazone-Philosophie will Frauen mit Mut und Wissen wappnen. Damit sie nicht länger in der Opferrolle verharren.
  • Mamma ist der medizinische Fachausdruck für die Brustdrüse.
  • Die weibliche Brust, Inbegriff von Weiblichkeit und Leben, benötigt eine Zone von mehr Aufmerksamkeit: frauengerechte Medizin und fachliche Kompetenz müssen dabei Hand in Hand gehen.
Posted in Gesundheit, Netzwerk

Women together – das Unternehmerinnennetzwerk

logo-women-togetherDas women-together Unternehmerinnen-Netzwerk bringt weibliche Qualitäten im Wirtschaftsleben wirksam in den Fokus der Öffentlichkeit. Über das Unternehmerische hinaus zeigen die Macherinnen gesellschaftliche Verantwortung und gründeten 2010 die “Frauen-Hand-in Hand“ Stiftung, um selbstständigen Frauen auch in persönlichen Krisensituationen beizustehen. In unserer Region gibt es gleich zwei Regionalgruppen des bundesweiten Netzwerkes.

  • Die Frauen aus Augsburg Land Süd, Landsberg, Buchloe, Ammersee treffen sich in der Schloßgasstätte in Untermeitingen.
  • Die Gruppe in Augsburg wird koordiniert von Tanja Hill und Stefanie Hafner. Treffpunkt ist das Bio Hotel Bayerischer Wirt an jedem ersten Mittwoch im Monat. Kontakt: augsburg@women-together.de

Der Organisationsbeitrag beträgt 10 €. Ein Teil davon geht an die Stiftung „Frauen Hand in Hand“, der andere Teil finanziert verschiedene Dienstleistungen, die für die Netzwerkarbeit erbracht werden. Ziel der  Netzwerktreffen ist es, mehr Nutzen und Unterstützung für den erfolgreichen Auf- und Ausbau von Unternehmen zu bringen. Die Treffen sind eine offene Plattform für alle selbstständigen Frauen aus der Region und auch für diejenigen, die ihre Selbstständigkeit erst planen.

Über die Termine kann man sich über die Webseite oder Facebookseite der Organisation.

Posted in Beruf/ Karriere, Netzwerk

VOLLDABEI beim ersten Augsburger Fahrradfestival

fahrrad-festival-02 Am Samstag, dem 10. August 2013 vergnügten sich Augsburger Fahrradbegeisterte mit Kleinradspielen, dem Bau von Kunstwerken, Grillen, Essen und Ratschen auf der Wiese neben der Kradhalle im Kulturpark West. Für Kinder gab es ein Geschicklichkeitsprogramm. Frauen, die nie das Radfahren erlernt hatten, konnten mit bereitgestellten Rädern üben. Manch eine traute sich auf die Spezialräder der Bikekitchen Augsburg. Zusammen mit Pareaz hatte die Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt das Festival organisiert. Die AAF beteiligte sich daran.

fahrrad-festival-05 fahrrad-festival-01 fahrrad-festival-03 fahrrad-festival-04 fahrrad-festival-06

Posted in Interkulturell/ Interreligiös, Nachrichten der AAF

Meilenstein für SOLWODI Augsburg

solwodi-einweihungSeit Juli 2013 ist die neue Fachstelle von SOLWODI in Augsburg eröffnet. Durch die Unterstützung des Sozialreferates an den Mietkosten wurde es möglich, ein eigenes Büro einzurichten. Frauen und Mädchen, die hier in Not geraten sind, die Opfer von Menschenhandel oder Zwangsprostitution, Opfer von Beziehungsgewalt geworden sind oder von Zwangsverheiratung bedroht sind, können damit noch besser unterstützt werden.

Mit einem Arbeitskreis gegen Gewaltvor 12 Jahren hat es begonnen. Es folgte eine Teilzeitstelle ab 2014. Viele Jahre durfte Soni Unterreithmeier beim  Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Augsburg ein Büro für ihre Beratungstätigkeit nutzen und wurde bei den Bürokosten unterstützt. Viele Jahre bemühte sie sich, die zunehmenden Aufgaben alleine zu bewältigen. Doch sie stieß an ihre Grenzen. Sie brauchte eine Kollegin und eigene Räumlichkeiten. Nun war es endlich soweit. Zusammen mit Rita Hieble bezog sie die neue Kontakt- und Beratungsstelle in der Schießgrabenstraße 2.

Rund 70 Gäste – VertreterInnen der kommunalen Ebene und aus dem bayerischen Landtag, sowie SOLWODI-Kolleginnen und Mitarbeiterinnen von Partnerorganisationen, Behörden und Ämtern – waren der Eröffnungseinladung gefolgt. Auf ihre wie gewohnt leidenschaftliche Art unterstrich Sr. Lea Ackermann, Gründerin von SOLWODI, die Notwendigkeit für Protest von unten gegen das Unrecht an Frauen, das auch hier in Deutschland mitten unter uns stattfindet. Sie würdigte das außergewöhnliche Engagement von Soni Unterreithmeier und die gute Zusammenarbeit, besonders auch mit der Kripo Augsburg von Anfang an. Auch für den Sozialreferenten der Stadt Augsburg, Herrn Weinkamm, ist sein Einsatz für SOLWODI ein Herzensanliegen. Barbara Emrich, Augsburgs Gleichstellungsbeauftragte, überreichte als symbolisches Geschenk eine Rose von Jericho. Diese Wüstenpflanze kann jahrzehntelang als vertrocknete Kugel überleben. Erhält sie dann Wassern, öffnet sie sich und grünt. Dies sei ein Symbol der Klientinnen von SOLWODI, die sich verletzt in sich zurück zögen, doch wenn sie an die Quelle kämen, könne ein neues Leben beginnen. Kriminalhauptkommissar Helmut Sporer sagte: „2002 wurde ich zum ersten Mal mit SOLWODI konfroniert. Ich war etwas skeptisch, denn was kann eine Hilfsorganisation gegen Menschenhandel machen? … Doch es hat funktioniert … Es ist ein vertrauensvolles Partnerschaftsverhältnis entstanden, fast ein Kolleginnenstatus … Heute ist SOLWODI Augsburg ein starker Baum geworden, Soni Unterreithmeier die Gärtnerin … Frau Unterreithmeier ist immer einsatzbereit, auch nachts und am Wochenende, denn Razzien finden nicht nur am Montagvormittag statt.“

Mit der Einweihung der Beratungsstelle durch Pfarrerin Marianne Werr endete der
offizielle Teil. Als symbolisches Geschenk hatte sie Salz mitgebracht. „Ihr seid das
Salz der Erde, das wird den Mitarbeiterinnen gesagt, und auch den Frauen, die
hierher kommen, unabhängig von dem, was ihnen zugestoßen ist.“ Ehrenamtliche und Klientinnen von SOLWODI umrahmten die Feier musikalisch und kulinarisch.

Posted in gegen Gewalt, Netzwerk

Mit Schwung durch die Stadt

fahrtraining-2013-03Sieben Frauen erlernten bei Trainerin Petra Kraft das Radfahren. Am 26. Juni 2013 ging der Kurs mit einer Exkursion durch die Augsburger Innenstadt zu Ende. Trainiert worden war an zehn Terminen auf dem Fahrradverkehrsübungsplatz, organisiert durch den ADFC.

Jede Frau konnte in ihrer eigenen Geschwindigkeit lernen, mit dem Rad zu fahren. Dazu bekamen sie kleine Übungsräder zur Verfügung gestellt. In zehn Trainingseinheiten wurde mit verschiedenen Techniken Sicherheit beim Radeln erlangt. Außerdem wurden die Verkehrsregeln gelernt, angewandt und in ruhigen Nebenstraßen ausprobiert. Die AAF finanzierte Asylbeweberinnen einen Zuschuss zu den Kursgebühren. Susanne Thoma und Soni Unterreithmeier waren außerdem als Vertreterinnen der AAF zeitweise als Ko-Trainerinnen tätig.

fahrtraining-2013-01 fahrtraining-2013-02

Posted in Mobiliät, Netzwerk