Was wollen Augsburger Frauen

Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen (AAF) übergibt OB Dr. Kurt Gribl die Ergebnisse einer Umfrage unter Augsburgerinnen

15_11_20_Was wollen Augsburger Frauen

v. l. Astrid Schwade, Angela Steinecker, OB Dr. Kurt Gribl, Astrid Gabler, Barbara Emrich (Foto: Stadt Augsburg)

Augsburger Frauen wünschen sich mehr bezahlbaren Wohnraum (63 Prozent), mehr Radwege (53 Prozent) und eine Politik für und mit Frauen (43 Prozent). Das war das Ergebnis einer nicht-repräsentativen Umfrage, die die Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen (AAF) mit einer Postkartenaktion beim Empfang des Oberbürgermeisters zum Internationalen Frauentag 2015 gestartet hatte. Die Auswertung der AAF-Umfrage übergaben die drei Sprecherinnen Angela Steinecker, Astrid Schwade und Astrid Gabler gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Augsburg,
Barbara Emrich, an Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl.

Über das Ergebnis, dass 81 Prozent der Frauen gerne, gut die Hälfte sogar sehr gerne, in Augsburg leben, freute sich Augsburgs Oberbürgermeister. „Ich freue mich, dass so viele Frauen gerne in Augsburg leben. Wir arbeiten aber daran, dass es noch deutlich mehr werden“, so Gribl. Befragt nach ihren Wünschen, äußerten in der Umfrage 31 Prozent der Augsburgerinnen den Wunsch, mehr Angebote und Hilfen für Familien, Behinderte und alte Menschen zu erhalten.

29 Prozent wünschten sich mehr Frauen im Stadtrat und in der Politik, mehr thematische und mehrsprachige Angebote für Frauen sowie mehr Teilzeitstellen für Frauen. Und 20 Prozent der Augsburgerinnen traten für das Anliegen ein, den Freizeitwert der Innenstadt mit mehr Sitzgelegenheiten, mit mehr Veranstaltungen und Festen sowie mit mehr Lokalen und Geschäften zu steigern.

„Wir als Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Frauen erleben derzeit eine große Geschlossenheit der unterschiedlichen Frauenverbände in unserer Stadt, die Anliegen der Frauen voranzubringen. Beispielsweise für Alleinerziehende und Familien mit mehreren Kindern und niedrigem Einkommen ist es immer schwieriger bezahlbaren Wohnraum zu finden. Uns ist wichtig, dass bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird“, erklärten die drei AAF-Sprecherinnen. Die Gleichstellungsbeauftragten Barbara Emrich der Stadt Augsburg ergänzte: „Die AAF, mit ihren Mitgliedsverbänden, setzt sich darüber hinaus intensiv dafür ein, dass die Belange von Frauen auch bei Beteiligungsprozessen integriert wird.“

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